NATALIA AVELON – Love Kills

GeschÀtzte Lesezeit: 2 Minute(n)

Unsere Bewertung

8 Gesamtnote

Gesamtnote

Es gibt schlechtere Vorschusslorbeeren als ein StĂŒck, das auf Platz zwei der Charts war und sich dort 45 Wochen tummelte. So geschehen bei Natalia Avelon im Jahr 2007 gemeinsam mit Ville Valo, als sie fĂŒr den Film Das wilde Leben den Summer Wine von Lee Hazlewood und Nancy Sinatra coverte und zudem auch im besagten Film ihre erste Hauptrolle in Figur der Uschi Obermaier spielte. Bis zum DebĂŒt-Album hat es nun noch eine ganze Weile gedauert, was aber auch logisch erscheint, schließlich ist da auch noch eine Schauspielkarriere zu meistern. Und ehe man eine Platte rausbringt, nur weil das als Schauspielerin gerade mal schick ist, sollte man sich eben auch die Zeit nehmen, die ein solches Werk benötigt, um zu reifen. Im Endeffekt also alles richtig gemacht, die Frau Avelon.

Lass Dir den Beitrag vorlesen:

Herauskam ein Album, das einiges an Abwechslungsreichtum bietet, mit poppigen Momenten, rockigeren Parts und hymnischen Elementen, immer wieder gut arrangiert. Hymnisch arrangierter Pop eröffnet dabei auch das Album. Blind Belief baut sich nach und nach auf, bis man mittendrin im Album ist und die KĂŒnstlerin beweist, dass sie sehr stimmgewaltig ist. Pop mit Streichern ist auch Dark Desires, das einen sehr eigenen Charme besitzt, eingĂ€ngig wirkt und durch den Wechselgesang zusĂ€tzlich begeistert. Dieser ĂŒbrigens wird mitgetragen von Bela B., einem der diversen hochkarĂ€tigen GĂ€ste auf der Veröffentlichung. Andere Namen sind unter anderem Guy Chambers und Betty Dittrich. Rockiger wiederum sind StĂŒcke wie Whoever I Want, bei dem das Tempo hochgeschraubt ist, die Gitarre verzerrt begegnet und man eine ziemliche Energie in der Gesangsstimme merkt.

Mit diesem vielseitigen Gesamtsound spielt sich Natalia Avelon durch ihr DebĂŒt-Album und sorgt immer wieder fĂŒr Überraschungen und Begeisterung. Unter anderem im Beat-lastigen und zwischen sĂŒĂŸlich und melancholisch schwankenden Immune to Love. Oder auch im von Streichern dominierten Midtempo-StĂŒck Bird in the Dark. Schwachstellen prĂ€sentiert die KĂŒnstlerin auf den insgesamt 13 StĂŒcken keine. Nicht bei jedem springt der Funke zu 100% ĂŒber, aber man hat dafĂŒr auch zu keiner Zeit das GefĂŒhl, dass es nötig wĂ€re, den Skip-Knopf zu betĂ€tigen. Im Gesamteindruck hinterlĂ€sst das Album Eindruck und man hört es auch gerne wieder. Ein gelungenes DebĂŒt als Musikerin! Und zwar als eine ernstzunehmende!

Tracklist NATALIA AVELON – Love Kills:

01. Blind Belief
02. Dark Desires
03. In Another Life
04. Whoever I Want
05. Liquor Love
06. Missing Feeling
07. Immune to Love
08. Let Me Go
09. Favorite Kind of Lie
10. Catch Me If You Can
11. Bird in the Dark
12. Talking to Strangers
13. Last Kiss

Weblinks NATALIA AVELON:

Homepage: www.natalia-avelon.com
Facebook: web.facebook.com/Natalia-Avelon-117103841714872

Love Kills

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