LORD OF THE LOST РKöln, Essigfabrik (05.05.2017)

LORD OF THE LOST, ©Marcus Nathofer
LORD OF THE LOST, ©Marcus Nathofer
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Heute steht die Essigfabrik im Zeichen des D√ľster-Metal-Rocks. Die Hamburger Lord of the Lost gastieren auf ihrer Raining Stars Tour in K√∂lle und haben zwei hochkar√§tige Support Acts mitgebracht. Die noch recht neu im Musikbusiness und von Chris Harms produzierten Scarlet Dorn er√∂ffnen den Abend. Die Band existiert seit 2016 und besteht aus Gared Dirge am Piano (auch bei Lord of the Lost), Bengt Jaeschke ‚Äď Guitars, Henrik Petschull ‚Äď Drums und Scarlet Dorn ‚Äď Vocals. Zurzeit kann man drei St√ľcke vom ersten geplanten Album auf der Homepage der Band kostenlos herunterladen: http://www.scarletdorn.de/

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Die Stimmung im Publikum ist noch recht verhalten, was daran liegen mag, dass es noch recht fr√ľh ist bzw. keiner diese Band so wirklich auf dem Schirm hat. Dennoch lauscht man gespannt der Musik und von Song zu Song steigert sich die Begeisterung ohne jedoch einen wirklichen H√∂hepunkt zu erreichen. Ein Highlight ist dann, als Chris Harms mit auf die B√ľhne kommt um eines der Lieder mit Scarlet zu performen. Die Erfahrung von ein paar mehr Auftritten wird auch die n√∂tige Selbstsicherheit dazukommen lassen. Ein Newcomer der sich sehen lassen kann.

Setlist SCARLET DORN @ Köln, Essigfabrik (05.05.2017):

01. Heavy Beauty
02. Cinderella
03. Hold on to me
04. I love the way you say my name
05. I don’t know I don’t care
06. Armageddon
07. Rain

Nach kurzer Umbauphase st√ľrmt die M√∂nchengladbacher ‚Ķ Korrektur ‚Ķ st√ľrmt die Viersener Metal Formation Aeverium auf die B√ľhne. Ebenfalls eine noch recht junge Band aus dem Gr√ľndungsjahr 2013. Die zwei Gesangsstimmen von Chubby R√∂mer und Aeva Maurelle werden von Michael Karius an der Gitarre, Anti Delvos am Keyboard, Lars Dannenberg am Bass und Bodo Stricker am Schlagzeug begleitet. Ihren ersten gro√üen Auftritt hatten die Niederrheiner 2014 auf dem Mera Luna Festival als sie dort durch ein Internetvoting einen Auftritt als Newcomer gewannen. Selbstbewusst und voller Tatendrang wurde die Essigfabrik gerockt. Auch das Publikum war wie entfesselt und feierte Aeverium. Spa√ü wurde hier gro√ü geschrieben, nicht nur an der Musik. Uns so bl√∂delte man rum, dass Chris Harms und Bodo Stricker ein Paar seien, die sich auf der Tour kennen und lieben gelernt haben. Chubby verschwand nach dem ersten Song von der B√ľhne um laut moppernd neue Batterien f√ľr sein Mikro zu besorgen, da Chris, the Lord Harms, ihm die Dinger immer leerquaseln w√ľrde. Man merkt , dass die Tour zu Ende geht und die Musiker schon sehr viel Zeit miteinander verbracht haben und alle scheinen wirklich gute Freunde geworden zu sein. So wurde rumgealbert und in den h√∂chsten T√∂nen √ľber die anderen Bands gesprochen. Kurz vor dem Ende des Sets macht Chubby das Publikum darauf aufmerksam, dass bitte keiner die Musik von einer der drei Bands auf illegale Weise aus dem Netz beziehen, sondern -sofern Gefallen daran gefunden- diese k√§uflich erwerben soll. Auch von Scarlet Dorn, sobald diese ihre Musik auch verkaufen m√∂chten. Nach Heaven‚Äôs Burning gibt es noch ein Abschlussfoto von Band und Publikum f√ľr das Tour-Tagebuch. Wer mehr √ľber Aeverium wissen m√∂chte oder sich das erste selbstgedrehte und selbstbezahlte Video der Band (Chubby habe als Bezahlung eine Niere gespendet) sehen m√∂chte, schaue auf deren Homepage vorbei: http://www.aeverium.de/

Time (Deluxe 2CD Edition)

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5.0 von 5 Sternen (4 Kundenbewertungen)

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Setlist AEVERIUM @ Köln, Essigfabrik (05.05.2017):

01. What about me
02. Distrust
03. Hunted
04. Home
05. Brave new World
06. Veil of Shadows
07. Break Out
08. Heaven’s Burning

Nun sind der Lord alias Chris Harms und seine Mannen am Zug. Zeit die Stimmung im Publikum auf den H√∂hepunkt zu bringen. Lord of the Lost betreten w√§hrend des Intros die B√ľhne und schmettern Drag me to hell in die Boxen. Stylisch attraktiv in gewohnter Kriegbemalung definieren sie die Show. Der Sound ist soweit stimmig, nur der Gesang zu leise abgemischt. Macht ja nichts, da das Gesamtpaket stimmt. Wer LOTL noch aus der Anfangszeit der Band kennt, ist beeindruckt, wie sich diese Band entwickelt hat und wie bodenst√§ndig sie geblieben sind. Selbst ein Zwischenfall wie das gerissene Fell der Bassdrum, was sonst wirklich so gut wie nie w√§hrend eines Gigs drauf geht, √ľberspielen die Jungs mit Leichtigkeit. Kurzerhand spielt Keyboarder Gared den Song ‚ÄěSchatzi schenk mir ein Foto‚Äú an um die Reparaturzeit zu √ľberbr√ľcken. Die Crew ist wirklich schnell und macht einen super Job. Sie tauschen das Fell und stellen die Bassdrum w√§hrend das n√§chste Lied schon l√§uft auf so dass Drummer Tobias Mertens nach kurzer Zeit wieder sein komplettes Schlagzeug im Einsatz hat. Der Grund f√ľr das gerissene Fell k√∂nnte in den Songs des aktuellen Albums Empyrean liegen. Denn dies ist das bisher h√§rteste Werk ihrer Diskographie und immerhin h√§lt das Fell den ersten f√ľnf Liedern von Empyrean noch stand, bevor es schw√§chelt. Ab dem sechsten Song spielt sich die Setlist querbeet durch die bisher vorhandenen f√ľnf Studioalben. Mit Pi, dem neuen Gitarristen, der gerade erst zur Band gekommen ist, hat sich Lord of the Lost gute Verst√§rkung ins Haus geholt. Kleine Sp√§√üe der Jungs untereinander, wie das Wegziehen des Schlagzeugs oder das Einspielen des T-mobile Jingles sorgen immer wieder f√ľr Erheiterung auf und vor der B√ľhne. Auch die mit LEDs im Korpus gespickte E-Gitarre von Chris ist ein cooler Hingucker. Das ist wirklich ein Konzert das richtig Spa√ü macht. Leider geht diese Tour gerade zu Ende, daher empfehle ich die Jungs im Auge zu behalten, um bei den n√§chsten Auftritten dabei sein zu k√∂nnen.¬† (http://lordofthelost.de/)

Empyrean

Preis: EUR 17,25

4.9 von 5 Sternen (14 Kundenbewertungen)

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Setlist LORD OF THE LOST @ Köln, Essigfabrik (05.05.2017):

01. Intro
02. Drag me to hell
03. Miss Machine
04. Interstellar Wars
05. No Gods, No War
06. Last Words
07. Kingdom Come
08. Epiphany
09. Blood for Blood
10. Black Lolita
11. Die Tomorrow
12. Prison
13. Six Feed Underground
14. The Interplay of Life and Death
15. The Love of God
16. We’re all created evil
17. Fists up in the Air
18. La Bomba
19. Dry the rain
20. In Silence
21. Raining Stars (Z)
22. Doomsday Disco (Z)

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