EISFABRIK – Hamburg, headCrash (04.02.2017)

Eisfabrik
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Am Samstag den 04.02.2017 spielten Eisfabrik im Rahmen ihrer Nichtsommer-Tour im Hamburger headCrash ‚Äď alternative music club. Begleitet wurden sie dabei von Dirk Scheuber, dem Project Pitchfork-Urgestein, der unl√§ngst mit seinem Soloprojekt Scheuber von sich reden machte. Auf den ersten Blick scheint das headCrash einer von vielen kleinen gem√ľtlichen, unscheinbaren Clubs im Herzen der Hamburger Reeperbahn zu sein. Aber der Schein tr√ľgt, denn unter dieser Oberfl√§che verbirgt sich ein wahrer Underground-Geheimtipp, der neben vielen szenetypischen Parties auch Live-Acts wie Devilskin oder The Clan of Xymox eine B√ľhne bietet.

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Bereits vor Beginn des Konzertes war der Club recht gut gef√ľllt, das Publikum bestens gelaunt und freudiger Erwartung. Gegen 21 Uhr betrat Scheuber die kleine B√ľhne. Die Zusammenarbeit zwischen Project Pitchfork und Eisfabrik im Konzert-Kontext hat ja fast schon Tradition, immerhin waren die Eisarbeiter selbst schon Supporter der Electro-Altmeister, so dass man auch in Hinblick auf Scheuber schon √úberschneidungen in der anwesenden Fan-Schar ausmachen konnte. The Me I See markiert Abschluss und Neuanfang des K√ľnstlers nach einer schweren Zeit zur√ľck ins Leben und vor allem auch zu sich selbst. So wurde dann auch die Show von Dirk Scheuber: ruhig, pers√∂nlich, intim und Dank der √∂rtlichen Gegebenheiten auch ganz nah am Publikum. Sehr zur Freude der anwesenden Fans stellte Scheuber dann auch noch ein neues Album in Aussicht, f√ľr dessen release Mai diesen Jahres anvisiert sei.

Setlist SCHEUBER ‚Äď Hamburg, headCrash (04.02.2017):

01. Space
02. Human
03. Everything
04. Averell
05. Smoker
06. Out Of Time
07. Metabeat
08. Chyta

The Me I See (Project Pitchfork presents Scheuber)

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Einen recht gro√üen visuellen, wie musikalischen Kontrast zu Scheuber boten dann Eisfabrik. Nicht gerade √ľberraschend, begreifen sich die Experten f√ľr alles Frostige doch als k√ľnstlerisches Gesamtkonzept, das nicht nur auf der musikalischen, sondern eben und auch vor allem auf der visuellen Ebene funktionieren soll. Und wie gut das funktionieren kann, stellte die Band an diesem Abend einmal mehr unter Beweis. Denn Eisfabrik gelang es, eine perfekte Show abzuliefern. Mehr noch: Es gelang ihnen sogar, ihre Spielfreude dergestalt auf das Publikum zu √ľbertragen, dass man angesichts zahlreicher Eisb√§renkost√ľme weniger von enthusiastischen Fans, als von ergl√ľhten Cosplayern sprechen mochte. Was soll man sagen: Da stimmte einfach die Chemie zwischen K√ľnstler und Fan. Eisfabrik ist und bleibt einfach eine Band, die man erst erlebt hat, wenn man sie live gesehen hat.

Setlist EISFABRIK ‚Äď Hamburg, headCrash (04.02.2017):

01. Hell is Made of Ice
02. Polar Night
03. A Million Lights
04. Magical Winter
05. Strom
06. Zu den Sternen
07. Cry For You
08. Sensations of Pain
09. Love Planet 69
10. Rainbow Child
11. The Survival of the Strongest Mind
12. Maschinen
13. Timeless
14. I don’t miss it
15. A Murdered Love
16. Walking towards the Sun
17. Far Away
18. Friends 140 Zugaben
19. Ice Crystal (Z)
20. White Storm (Z)
21. Eisplanet (Z)
22. Eisbär (Z)

Achtzehnhundertunderfroren

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