A PROJECTION – Framework

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GeschÀtzte Lesezeit: 2 Minute(n)

Unsere Bewertung

8 Gesamtnote

„Das erste Postpunk-Highlight des neuen Jahres“

Lass Dir den Beitrag vorlesen:

Aufgabe: „Schreiben Sie einen Artikel ĂŒber A Projection, ohne dabei den Namen der VorgĂ€ngerband von New Order oder den Namen des SĂ€ngers dieser Band zu erwĂ€hnen.“ Puuh, gar nicht mal so einfach. Denn viel Schwarz und ein wenig Weiß liefer(te)n nicht nur Closer und Unknown Pleasures, sondern auch Framework in Sachen Artwork wie musikalisch. Die Parallelen sind unverkennbar. Dies war auch schon beim ordentlichen 2015er-DebĂŒt Exit der Fall, die fĂŒnf Schweden entwickelten ihr Songwriting in den vergangenen zwei Jahren aber merklich weiter. Große Überraschungen im SoundgerĂŒst braucht dabei niemand zu erwarten. BrummelbĂ€sse, melancholische GitarrenklĂ€nge, ein zappeliges Schlagzeug, vereinzelte KeyboardflĂ€chen und die tiefe Stimme von Isak Eriksson – A Projection spielen auf der LĂ€nge einer guten Dreiviertelstunde FrĂŒh-80er-infizierten Post-Punk in Reinkultur. Und variieren dabei auf die ĂŒberdurchschnittliche LĂ€nge von 13 Songs angenehm das Tempo. Nach dem flotten Auftakt mit Hands und dem Über-Hit Dark City drosselt schon die Single Transition die Geschwindigkeit, gibt aber trotzdem einen formidablen Ohrwurm ab.

Auch in HĂ€lfte zwei wird dem Genre-Liebhaber nach einem etwas unspektakulĂ€ren Mittelteil noch einiges an Abwechslung geboten, ohne dass die Band dabei zu weit in fremden musikalischen GewĂ€ssern fischt. Das schwungvolle Next Time erinnert schwer an MaxĂŻmo Park (und die sind ja eigentlich so gar nicht Goth), das hektische Betrayal schraubt sich sofort in Tanzbein und Gehörgang und Hollow Eyes taucht mit leicht kitschiger Refrain-Melodie sogar ein wenig in die Dark Cabaret-Ecke ab. Insgesamt behauptet das Quintett seinen Platz in der zuletzt immer breiter werdenden Masse an jungen Post-Punk/Wave-Bands aus dem Land der drei Kronen mit Framework mĂŒhelos.

Listen To The Dark empfehlen uns A Projection zum Abschluss des Albums. Tja, liebend gern. Zumindest wenn sich Dunkelheit immer so anhören könnte…

Tracklist A PROJECTION – Framework

01. Hands
02. Dark City
03. Transition
04. Sensible Ends
05. Scattered
06. I’m Not Here
07. No Light
08. Next Time
09. For Another Day
10. Betrayal
11. Hollow Eyes
12. Breach
13. Listen To The Dark

Weblink A PROJECTION:

Facebook: https://www.facebook.com/aprojectionband

Framework

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