WOLFMOTHER – K√ĖLN, PALLADIUM (22.04.2016)

Wolfmother, © Markus Hillgärtner
Wolfmother, © Markus Hillgärtner
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Am Freitagabend spielte die australische Stoner Rock Band Wolfmother im ausverkauften K√∂lner Palladium und begeisterte das Publikum mit ihren Hard Rock der 60/70er Jahre. Fast vier Jahre ist her, dass Wolfmother das letzte Mal in K√∂ln spielten. Umso gr√∂√üer war die Freude bei vielen Fans als die Band endlich ein neues Album und eine Tour ank√ľndigte. Das neue Album Victorious ist die R√ľckkehr zu gro√üem Sound und B√ľhnen. Es ist energiegeladen und wie gemacht f√ľr die Festivals oder gr√∂√üere Hallen. Entscheidend war f√ľr Wolfmother, dass die Songs auch live ihre energetische Wirkung entfalten und genau das hat die Band am Freitagabend deutlich unter Beweis gestellt. Die Australier lieferten unwiderstehlichen Hard Rock ab der zeitweise an Gr√∂√üen wie Black Sabbath, The Doors oder Led Zeppelin erinnerte und hatten damit das K√∂lner Publikum sofort auf ihrer Seite.

P√ľnktlich um 21 Uhr schreiten Wolfmothern, nachdem der Support Electric Citizen schon einmal vorgeheizt hatte, auf die B√ľhne. Und so einen Start muss man erstmal hinlegen. Gleich zu Beginn hauen sie Victorius vom aktuellen Album und Kracher wie New Moon Rising oder Woman raus und lassen jeden Konzertbesucher wissen, dass dies kein gew√∂hnliches Konzert sein wird. Die Band ist in bester Laune und Frontmann Andrew Stockdale ist mit voller Leidenschaft dabei, w√§hrend sich Bassist/ Keyboarder Ian Peres auf dem Boden w√§lzt oder in die Luft springt und Drummer Alex Carapetis ordentlich sein Schlagzeug bearbeitet und die Menge energiegeladen mitrei√üt. Weiter geht es mit Bretter wie The Love That You Give vom neuen Album, White Unicorn und White Feather. Das K√∂lner Publikum ist begeistert und feiert die Australier.¬†Bei California Queen kennt die Menge dann kein Halten mehr und es bricht ein Moshpit aus, der zum Crowd surfing einl√§dt. Die Stimmung ist auf dem H√∂hepunkt des Abends und S√§nger Stockdale bedankt sich kurz beim Publikum: „The last time in Cologne was amazing, this time is more amazing„, bevor es mit Gypsy Caravan und Dimension weitergeht. Wolfmother lassen ihren Fans kaum Zeit zum Verschnaufen und so folgt auch schon das n√§chste Brett City Lights und es wird wieder ordentlich getanzt. Bei Colossal bricht erneut ein Moshpit aus und das Palladium verwandelt sich in einen Hurricane, der so ziemlichen jeden Besucher mitnimmt, bevor Wolfmother kurz die B√ľhne verlassen und nochmal f√ľr zwei Zugaben zur√ľckkehren. Die Band und das Publikum sind noch immer¬†voller Energie und so geht es weiter mit Vagabond, einem Klassiker vom ersten Album. Mit Joker And The Thief liefern Wolfmother schlie√ülich den perfekten Abschluss des Abends und entlassen das Publikum gl√ľcklich und durchgeschwitzt in die kalte Nacht.

F√ľr alle die nicht dabei sein konnten oder keine Karte mehr bekommen haben: Die Band kommt in Sommer zur√ľck und wird auf einigen Festivals spielen, mit etwas Gl√ľck h√§ngen die Australier vielleicht sogar auch noch eine kleine Tour dran.

Setlist WOLFMOTHER @ Köln, Palladium (22.04.2016):

1. Victorious
2. New Moon Rising
3. Woman
4. Apple Tree
5. The Love That You Give
6. White Unicorn
7. White Feather
8. California Queen
9. How Many Times
10. Gypsy Caravan
11. Dimension
12. The Simple Life
13. City Lights
14. Minds Eye
15. Pretty Peggy
16. Pyramid
17. Colossal
18. Vagabond (Z)
19. Joker & The Thief (Z)

Fotos: Markus Hillgärtner