GET WELL SOON – Love

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Unsere Bewertung

8 Gesamtnote

Ein großes Wort ist das Wort Liebe, das Konstantin Gropper, den die Musikwelt als Get well soon kennt, zum Titel seines vierten Albums gekürt hat. Aber Get well soon nähert sich dem großen Wort gewohnt bedächtig und hingebungsvoll. Im Gegensatz zu den ersten drei Alben kann man auf Love mehr große Popmomente, mit einer bis dato unentdeckten Fröhlichkeit finden, ohne dass die Songs was von ihrer Emotionalität, kein Wunder bei dem Thema, verlieren. 11 Tracks befinden sich auf Love und jeder Song zeigt eine der zahlreichen Facetten des allbeherrschenden Themas. Große Geschichten erzählt der Mitdreißiger, wie man es von ihm gewohnt ist und die gehen nicht immer gut aus, wie die Liebe ja auch nicht immer ein kitschgeschwängertes Hollywood-Ende findet.

Getragen von der melancholischen Stimme die immer an Lloyd Cole, Paddy McAloon (Prefab Sprout) oder Deacon Blue Frontmann Ricky Ross erinnert, gelingt es Gropper große Popstücke zu schaffen. Seien es Songs wie Eulogy oder das zu Tränen rührende It´s an Airlift.

Die erste Single It´s love wurde dank des Videos, in dem sich Schauspieler Udo Kier als Biedermann mit einem dunklen Geheimnis erweist, kontrovers diskutiert und hier zeigt Get well soon, dass Liebe nicht unbedingt freiwillig geschehen muss. Marienbad kann hingegen mit seinem Gitarrensounds, der an The Cure erinnert und der Aussage „All we have is love“ enorm punkten.

Egal ob man an die große Liebe glaubt, sie gefunden oder verloren hat, die Liebe zur Musik aber ist allgegenwärtig.

Tracklist GET WELL SOON – Love:
01. It’s A Tender Maze
02. It’s A Catalogue
03. Eulogy
04. It’s An Airlift
05. It’s Love
06. Marienbad
07. 33
08. Young Count Falls For Nurse
09. I’m Painting Money
10. It’s A Mess
11. It’s A Fog

Schönen Dank dafür, Get well soon

Love (Limited Deluxe Edition)

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4.4 von 5 Sternen (23 Kundenbewertungen)

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Termine Get Well Soon live 2016:

01.03. Bremen — Schlachthof
02.03. Berlin — Huxley’s Neue Welt
03.03. Köln — Gloria
04.03. Hamburg — Grünspan
05.03. Leipzig — Täubchental
06.03. Heidelberg — Halle02
08.03. Stuttgart — Im Wizemann
09.03. Graz — PPC
10.03. Wien — Ottakringer Brauerei
11.03. München — Muffathalle
12.03. Zürich — Stall6 Theater
28.04. Gera — Songtage
29.04. Dortmund — Konzerthaus
30.04. Frankfurt — Mousonturm

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