APOCALYPTICA & TRACER РKöln, E-Werk (21.10.2015)

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Am Mittwoch den 21. Oktober 2015 gastierte die finnische Cello-Rock/-Metal Gruppe Apocalyptica auf ihrer ‚ÄěShadowmaker‚Äú Tour im K√∂lner E-Werk. Als Vorprogramm wurden die australischen Tracer gewonnen, deren Sound irgendwo in der Kategorie Stoner-Rock angesiedelt war.

P√ľnktlich um 20 Uhr ging es los und Tracer, bestehend aus Michael Brown (Gitarre, Gesang), Jett Heysen Hicks (Bass) und Andre Wise (Schlagzeug), betraten die B√ľhne. Das K√∂lner E-Werk war sehr gut gef√ľllt, aber nicht komplett ausverkauft, sodass Teile der Empore das Konzert √ľber abgesperrt blieben. Mit Too Much startete das Trio in ihr aus sieben Songs bestehendes Set. Obwohl es sowohl musikalisch als auch an der B√ľhnen Performance wenig auszusetzen gab, konnten sie nicht die gew√ľnschten Reaktionen seitens des Publikums hervorrufen. Aufforderungen mitzuklatschen oder sich sonst wie zu beteiligen verpufften √ľberwiegend unerh√∂rt. Im Laufe ihrer Spielzeit wurde das Publikum zwar etwas w√§rmer mit den Australiern, aber wirkliche Begeisterung konnten sie leider nicht ausl√∂sen. So muss man feststellen, dass sie wohl nicht ganz die richtige Wahl f√ľr den Apocalyptica Supportslot waren, denn als Vorgruppe anderer Bands w√§ren sie sicherlich in der Lage gewesen das Publikum besser mitzurei√üen und mehr neue Fans zu gewinnen.

Setlist TRACER @ Köln, E-Werk (21.10.2015):
01. Too Much
02. We’re Only Animals
03. Water For Thirsty Dogs
04. There’s A Man
05. Astronaut Juggernaut
06. Devil Ride
07. Us Against The World

Der Zeitplan des Abends konnte gut eingehalten werden, sodass auch Apocalyptica p√ľnktlich um Neun die von rotem Licht durchflutete B√ľhne betraten. Apocalyptica existieren mittlerweile seit rund 22 Jahren, wobei ihr gro√üer Durchbruch mit dem Metallica Coveralbum Plays Metallica by Four Cellos drei Jahre sp√§ter erfolgte. Mittlerweile liegt mit Shadowmaker (V√Ė: 17. April 2015) das achte Studioalbum vor. Mit diesem Album gingen sie einen gro√üen Schritt weiter, denn zum ersten Mal hatten sie mit Franky Perez einen festen S√§nger mit an Bord. Zuvor hatten sie insbesondere auf viele verschiedene namhafte Gasts√§nger gesetzt. Entsprechend kontrovers wurde dieser Schritt in der Fangemeinde diskutiert, sodass die zum Album geh√∂rende Tour zeigen sollte wie gut das neue Konzept funktioniert.

Mit Reign of Fear starteten Eicca Toppinen (Cello), Paavo L√∂tj√∂nen (Cello), Perttu Kivilaakso (Cello), Mikko Sir√©n (Schlagzeug) jedoch erstmal ‚Äúklassisch‚ÄĚ (also akustisch) in ihr Set, bevor zum dritten Song I’m Not Jesus auch S√§nger Franky die B√ľhne betrat. Die Publikumsreaktionen waren direkt deutlich engagierter als bei Tracer. Nat√ľrlich ist die Musik von Apocalyptica keine, bei der viel Bewegung in der Menge herrscht, aber durch Klatschen und Mitsingen trugen die K√∂lner ma√ügeblich zur Stimmung des Abends bei.

Die Setlist beinhaltete nat√ľrlich viele neue Lieder von der Shadowmaker Platte, aber auch Klassiker wie Harmageddon fanden ihren Weg in das K√∂lner Konzert. Schlagzeuger Mikko Sir√©n stellte w√§hrend des Songs Shadowmaker sein K√∂nnen in Form eines Schlagzeugsolos unter Beweis.

Als nach 17 regulären Songs und zwei Zugabeliedern das Konzert endete konnten die Fans zufrieden und gut unterhalten nach Hause gehen.

Setlist APOCALYPTICA @ Köln, E-Werk (21.10.2015):
01. Reign of Fear
02. Grace
03. I’m Not Jesus
04. House of Chains
05. Not Strong Enough
06. Enter Sandman (Metallica Cover)
07. Inquisition Symphony (Sepultura Cover)
08. Bittersweet
09. Harmageddon
10. Hope, Vol. 2
11. Riot Lights
12. Shadowmaker (mit Schlagzeug Solo)
13. Hole in My Soul
14. Ludwig – Wonderland
15. Refuse/Resist (Sepultura Cover)
16. Seek & Destroy (Metallica Cover)
17. In the Hall of the Mountain King (Edward Grieg Cover)
18. I Don’t Care (Z)
19. Dead Man’s Eyes (Z)

Apocalyptica:

Tracer:

Fotos: Markus Hillgärtner

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