ANTIMATTER & THE WHISPERING – Essen, Panic Room (10.10.2015)

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Nachdem ich dieses Jahr Antimatter auf dem WGT zum ersten Mal live gesehen hatte, war ich voller Vorfreude das schon wieder zu k├Ânnen. Die, meiner Meinung nach, v├Âllig untersch├Ątzte britische Band um Mick Moss bietet live wie auch Zuhause einen wunderbar d├╝steren Ausflug in eine ganz spezielle Musikwelt.

Antimatter wurde 1998 von Mick Moss und Duncan Patterson (Anathema) gegr├╝ndet. Ihre Musik w├╝rde ich in Richtung Dark/ Progressiv/ Alternativ Rock einordnen und die Band selber hat sich einmal als ÔÇ×traurigste Band der WeltÔÇť betitelt. Nach dem Weggang von Mr. Patterson im Jahre 2005 brachte Mick Moss das Album Leaving Eden im Alleingang raus und bekam daf├╝r v├Âllig zurecht gute Kritik. Auch das aktuelle Album The Judas Table schlie├čt gut daran an und konnte mich schon begeistern.

Eingetrudelt im Panik Room guckte ich mich erstmal um, weil ich von der Location schon recht begeistert war. Nicht sonderlich gro├č, aber mit umlaufender Empore sehr einladend. Einzig am B├╝hnenlicht k├Ânnte man noch was schrauben.

Den Abend er├Âffnete ein Duo aus Essen. The Whispering, das sind Veronique Erdelyi (Violine) und Fabian Regmann (Gesang und Gitarre), spielten ein kurzes Set mit Songs die das Duo selber als ÔÇ×Ambient-Folk-Dark-Akustik-MusikÔÇť umschreibt. Ist also eher f├╝r einen ruhigen Abend im kleinen Kreis geeignet.

Nach kurzer Pause betraten dann auch Antimatter die B├╝hne und begannen direkt mit einem Song vom neuen Album. Die Band, bestehend aus Mick Moss (Gesang und Gitarre), Dave Hall (Gitarre), Ste Hughes (Bass) und Liam Edwards (Schlagzeug), ├╝berzeugten sofort auf ganzer Linie. Die charismatische Stimme von Mick und das Energiegeladene Spiel der restlichen Band verzauberten mich von Anfang an. Und nicht nur mich. ├ťberall sah man in gl├╝ckliche Gesichter die, mal recht ruhig und mal mit umherfliegenden Haaren, dem Treiben der Briten folgten. Die neuen Songs, vier St├╝ck insgesamt, wurden gut angenommen und die ├Ąlteren St├╝cke mit Freude erwartet. Auch das Pink Floyd Cover Welcome to the Maschine gegen Ende des regul├Ąren Sets war au├čergew├Âhnlich gut.

Nach leider nur einer Zugabe endete ein toller Abend. Zumindest der musikalische Teil. Die Band selber kam dann noch nach ein kleinen Pause zum Merchandise-Stand zum Plaudern und signieren.

Musikalisch ein Abend wie ein Kleinod. Toll dabei gewesen zu sein.

Setlist Antimatter @ Essen, Panic Room (10.10.2015):
01. Killer
02. Paranova
03. Firewalking
04. Black eyed man
05. The last laugh
06. Monochrome
07. Uniformed and black
08. Over your shoulder
09. Can of worms
10. Gagging order (SLEEPING PULSE)
11. Redemption
12. Leaving Eden
13. Wide awake in the concrete asylum
14. The Parade
15. Welcome to the machine (PINK FLOYD cover)
17. Stillborn empires (Z)

Antimatter:

The Whispering:

Weblinks:
Antimatter Homepage: http://www.antimatteronline.com
Antimatter Facebook: https://www.facebook.com/antimatteronline
The Whispering Facebook: https://www.facebook.com/thewhisperingband

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