MANU CHAO & THE BEATBURNERS – K├Âln, Tanzbrunnen (08.06.2015)

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Das Leben kann so einfach sein, man stellt sich an einem warmen Junitag in eine wunderbare Open Air Location und l├Ąsst sich von Manu Chao bestens unterhalten. Den sch├Ânen Gedanken hatten auch 8.000 weitere Leute und verkauften damit den Tanzbrunnen in K├Âln aus. Ein wunderbar buntes Publikum aller Altersschichten und darum gehtÔÇÖs dem in Paris geborenen Sohn spanischer Eltern mit einer gro├čartig aufgestellten Band. Mit 6 weiteren Musikern im R├╝cken spielte sich Jos├ę-Manuel Thomas Arthur Chao in einen Rausch und wer eine feine Nase hat, der erahnte, dass ihm einige der Zuschauer da in nichts nachstehen wollten. Ehe man aber dem ehemaligen Mano Negra Mitglied die volle Aufmerksamkeit schenken durfte, wurde man erst von einem Support Act aus deutschen Landen bestens unterhalten.

The Beatburners, so der Name dieser Band, die sich 2012 gegr├╝ndet haben und sich seitdem mit einer wilden Mischung aus Reggae, Ska, Pop und Punk bereits eine treue Fangemeinde erspielt hat. Von Beginn an animierten sie die Besucher und brachten sie mit viel Spielfreude in Stimmung. Schnell f├╝llte sich da angesichts des starken Auftritts auch das Rund unter den Sonnensegeln des Tanzbrunnens und alle Beteiligten genossen die gut 30 Minuten Support-Spielzeit.

Als dann gegen 20:00 Uhr der 53j├Ąhrige Chao auf die B├╝hne kam, gab es kein Halten mehr, wer zu der Musik nicht zumindest rhythmisch mitwippt, sollte mal zum Ohrenarzt gehen. Auf einmal lag K├Âln-Deutz nicht mehr am Rhein, sondern wahlweise in Spanien, S├╝dfrankreich oder auf Kuba.

Mit Mr. Bobby er├Âffnete Manu Chao dann einen furiosen Gig, der keine W├╝nsche offen lie├č und einige der besten Nummern des Mannes, der mit Baseball Cap und offenem Hemd ├╝ber die B├╝hne jagte und immer wie auf Sprungfedern durch die Luft segelte, enthielt. Me gustas tu, Clandestino und nat├╝rlich King of the Bongo (Bongo Bong), standen auf der Setlist. Aber auch f├╝r alte Manu Negra Fans gab es reichlichen Grund zur Freude, wie etwa im Song Machine Gun, der wie so manch anderer Song g├Ąnzlich neu und ausufernd sch├Ân interpretiert wurde. Und immer wieder wurden die Zuschauer mit einbezogen, sangen lautstark mit und feierten eine echte Multi-Kulti-Party. Nach viel zu schnell vergangenen 2 Stunden bestem Entertainment endete, f├╝r die meisten viel zu fr├╝h, aufgrund einer Anordnung, die besagt, dass Auftritte am Tanzbrunnen um 22 Uhr beendet sein m├╝ssen, ein Konzert, das einem mal wieder bewies, wie sch├Ân das Leben doch sein kann…

Gracias Manu Chao y haste luego!

Manu Chao:

The Beatburners:

Fotos: Michael Gamon

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