DEAD GUITARS – M├Ânchengladbach, Messajero (20.12.2014)

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Es ist mittlerweile eine ├Ąu├čerst liebgewonnene Institution: Das allj├Ąhrliche Dead Guitars Abschlusskonzert im Messajero in M├Ânchengladbach. Am letzten Samstag vor Weihnachten hei├čt es in M├Ânchengladbach und Umgebung stets: Die Dead Guitars f├╝hren ihren Namen selbst ad absurdum und beweisen, dass Gitarrenmusik alles andere als tot ist, sondern so viele Gef├╝hle vermitteln kann, wie kaum eine andere. Kein Wunder, dass das Messajero auch 2014 wieder einmal ausverkauft ist, Qualit├Ąt setzt sich eben manchmal doch durch!

Um kurz nach 21:00 Uhr geht es los und von nun an sind alle Augen und Ohren auf die B├╝hne gerichtet um Carlo van Putten, Peter Brough, Ralf Aussem, Kurt Schmidt und Hermann Eugster zu lauschen, die es mal laut, aber vor allem stets melancholisch vertr├Ąumt angehen lassen. Eine neue CD gibt es zwar noch nicht, aber sie ist in der Mache und so freuen wir uns ganz besonders, dass neben bekannten Klassikern wie Name Of The Sea, Crumble Zone, Silver Cross River oder Crash auch einige neue Songs den Weg in die Setlist gefunden haben. Heaven Seven, Wooden Head oder Surrender wurden schon im Vorjahr gespielt, aber auch die brandhei├čen Eisen wie Mona Lisa, Happy Sad oder Bullet Proof f├╝gen sich harmonisch ins Gesamtbild ein und steigern die Vorfreude auf das neue Album nur noch weiter. Es scheint ├Ąu├čerst abwechslungsreich zu werden und wieder all jene Vorz├╝ge zu besitzen, die das Songwriting der sympathischen Lokalmatadoren ÔÇô S├Ąnger Carlo sieht M├Ânchengladbach ja l├Ąngst als zweite Heimat- seit jeher auszeichnen.

Die Live-Umsetzung des Sets ist heute wieder einmal magisch und nicht nur die Zuschauer, sondern auch Frontmann Carlo selbst wird von den Gl├╝cksgef├╝hlen sichtlich ├╝bermannt und schlie├čt des ├ľfteren zufrieden die Augen und sein Gesicht strahlt inneren Frieden und Genugtuung zugleich aus. Hermann Eugster sitzt mit seinen Fellen etwas im Hintergrund, erhebt sich aber das eine oder andere Mal w├Ąhrend des Spielens und treibt die Songs durch seine Beats voran, w├Ąhrend Ralf Aussem f├╝r die hypnotischen Gitarrenspielereien zust├Ąndig ist. Der alte Hase Kurt Schmidt ist f├╝r die tiefen T├Âne verantwortlich, w├Ąhrend Gitarrist Pete mit der Akustikgitarre f├╝r wohlige Schauer sorgt und als zweite Stimme den ausdrucksstarken Gesang von Carlo vervollst├Ąndigt. Hier sp├╝rt man, dass die f├╝nf Vollblutmusiker sind und ihr Handwerk verstehen und so nehmen sie uns mit auf eine wundervolle Klangreise und versetzen uns in eine wohlige Stimmung wie sie der Jahreszeit nicht angemessener sein k├Ânnte. Danke und bis zum n├Ąchsten Jahr! Dann ├╝brigens vermutlich an zwei aufeinanderfolgenden AbendenÔÇŽ wie sch├Ân das wird!

Setlist DEAD GUITARS:
01. Name of the Sea
02. Crumble Zone
03. Love Goddess and the Love Ghost
04. Surrender
05. Mona Lisa
06. Wooden Head
07. Bullet Proof
08. Along the Great Divide
09. Pristine
10. Heaven 7
11. Happy Sad (Z)
12. Silver Cross River (Z)
13. The Great Escape (Z)
14. Crash (ZZ)

Fotos: Michael Gamon

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