MASSENDEFEKT – D├╝sseldorf, Stahlwerk (23.12.2014)

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Einen Tag vor dem ÔÇ×Heiligen AbendÔÇť luden Massendefekt zum Heimspiel ins Stahlwerk D├╝sseldorf ein. Wir auch schon 2012 sollte dieses Konzert f├╝r viele dicke Sch├Ądel unter dem Tannenbaum sorgen. Aber zuerst sollte die Band KopfEcho die Fans erstmal vorheizen, die etwas versp├Ątet mit S├Ąngerin Amy gleich Vollgas gab. Die 4 D├╝sseldorfer schaffen seit 2012 mit Ihrem Streetpop eine Mischung aus treibenden, frechen female-fronted Punkrock, ehrlichen Alternative-Kl├Ąngen zum Tanzen, sowie gef├╝hlvolle Balladen, die ans Herz gehen. Nur so richtig sollte der Funke hier heute Abend noch nicht ├╝berspringen.

Nach kurzer Umbauphase betraten dann die sieben M├╝nsteraner Mr. Irish Bastards‘ die Stage vor einem gut gef├╝llten Publikum, dass zun├Ąchst nichts anderes zu tun hat, als dem geladenen Geschehen auf der B├╝hne zu folgen. Die Irish Folk Punk Rocker verspr├╝hten gleich von Beginn an eine super Laune, welche auch sofort auf die Fans ├╝bersprang. Kurz nach der H├Ąlfte des Sets hat die Stimmung gute Formen angenommen und die Musik der Bastards bewegt das Publikum zunehmend f├╝r das, wof├╝r sie dienlich sein sollte: zum Feiern.

Als dritte Vorband im Bunde kamen dann die Nordlichter Montreal zum Einsatz. Den drei Hamburgern merkte man den Spa├č an der Musik sofort an. Schlagzeuger Max Power rannte um sein Drumset herum und wirbelte die Sticks herum, hatte jedoch keine Probleme dabei den Takt zu halten. Yonas und Hirsch hatten am Mikrost├Ąnder immer einen Drink parat. Die Fans feierten die Punkrocker mit Crowdsurfen und lautem Beifall.

Anschlie├čend wurde die B├╝hne mit einem gro├čen, schwarzen Vorhang geschlossen, w├Ąhrend man dahinter flei├čig umbaute. Als dieser gel├╝ftet wurde ging es gleich in die Vollen und man wusste sofort, warum Massendefekt an diesem Abend die Headliner waren. Die nicht ganz ausverkaufte Halle feierte ihre Helden von der ersten bis zur letzten Minute ab und die Band feierte mit. Sie spielten ihre Hits der letzten Jahre und so ziemlich jeder Song wurde von Anfang bis Ende durch einen lautstarken Chor unterst├╝tzt. So durfte zum Beispiel bei Der Moment war ewig das Publikum den Refrain auch alleine singen. S├Ąnger Sebi hatte dazu schon lange vorher bei FB aufgerufen, den Text des Songs auswendig zu lernen. Jedoch glaube ich, dass er das gar nicht gebraucht h├Ątte. Es wurden Circlepits gebildet und auch zu einer Wall of Death wurde aufgerufen, welche die Fans sofort umsetzten. Die Stimmung kochte und die Fans kamen an diesem Abend reichlich auf Ihre Kosten.

Massendefekt:

Montreal:

Mr. Irish Bastard:

KopfEcho:

Fotos: Tanja Schilling

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