MIKE OLDFIELD – Man On The Rocks

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Unsere Bewertung

9 Bewertung

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Das 25. Studioalbum des Ausnahmemusikers Mike Oldfield hat es zu Recht in den deutschen Album-Charts auf Platz drei geschafft. Mit Hilfe des The Struts Sängers Luke Spiller ebnet Oldfield den Weg der weiteren Karriere des Multitalents Oldfield. Rockige, folkige und vor allem poppige Tracks befinden sich auf dem neuesten Werk und warten darauf, gehört zu werden.?


Moonlight Shadow
? Nein, es handelt sich um den Song Sailing, der hier mit der eindrucksvollen Stimme von Luke Spiller und Oldfields typischen Gitarrensound präsentiert wird. Der Ohrwurmcharakter des Chorus tut das eigene, um den Song zum perfekten Opener zu machen. Und außerdem eine gute Wahl für die erste Singelauskopplung! Moonshine beginnt wie ein Track von U2, denn man meint, die Gitarre von The Edge zu hören. Doch der Eindruck täuscht. Der Song entwickelt genügend eigenen Charme um Eigenständigkeit zu zelebrieren und der Track öffnet sich immer mehr und mehr, um durch die Länge der Laufzeit größer und größer zu werden. Military Drums, irische Tinwhistle, Fiddle und Uillean Pipe sorgen für das richtige Feeling. Man sieht sich schon selber durch die grünen Hügel Irlands wandern. Ein leckeres Guinness an den Lippen und der Tag ist perfekt. Ebendieses Gefühl wird weiter bedient, auch Songs wie der Titeltrack Man On The Rocks (u.a. mit sanften Chor) bedienen das Bild des Menschen, welcher Eins mit der Natur ist. Das Album besteht im Gegensatz zu einigen älteren Werken Oldfields aus Retro-Popstücken, die perfekt in das heutige Programmradio passen und dass ohne sich anzubiedern. Der „gute alte“ Mike geht mit der CD auch wieder einen Schritt zurück. Die Synthies und Sequencer wurden fast völlig eingepackt und klassische Instrumente verwendet. Nuclear nimmt auf der Scheibe eine Ausnahmeposition ein, der rotzig-rockige Gesang und die eher düstere Stimmung lassen den Hörer erzittern. Ganz großes Kino! Doch Oldfield hat sein Pulver noch nicht verschossen. Mit viel 70s Charme wird Chariots vorgetragen, minimal, pur und durchdringend. Der Titel Irene wurde durch den Hurrikan Irene inspiriert, der die Bahamas 2011 traf. Auch hier regiert rockiger Sound, der sogar mit seiner Attitüde ein wenig an den Oldfield Klassiker Shadow On The Wall von 1983 erinnert. Den musikalischen Reigen des mehr als gelungenen Man On The Rocks wird mit der Coverversion von William McDowells Stück I Give Myself Away geschlossen. Wie heißt es doch schon im Volksmund? Je oller je doller! Zum alten Eisen gehört Oldfield mit diesem frischen Werk auf gar keinen Fall!

??Tracklist:?
?01. Sailing
02. Moonshine
03. Man On the Rocks
04. Castaway
05. Minutes
06. Dreaming in the Wind
07. Nuclear
08. Chariots
09. Following the Angels
10. Irene
11. I Give Myself Away

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