DE/VISION – 25 Years Best Of Tour & TENEK – Bochum, Matrix (02.10.2013)

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Ein Konzert Highlight fĂŒr 2013 prĂ€sentierten De/Vision anlĂ€sslich ihres 25 jĂ€hrigen Bestehens mit der Best Of Tour am 02.10.2013 in der Matrix in Bochum. Den Auftakt zu diesem Abend machten jedoch zunĂ€chst einmal Tenek. Die Band wurde 2007 von Peter Steer (Gitarre) & Geoff Pinckney (Keyboards) in Sussex / Essex gegrĂŒndet. Ihr Musikstil ist eine Mischung aus tanzbarem Synthie Pop, Achtziger Wave und ruhigen ElektroklĂ€ngen. Wir wurden pĂŒnktlich ab 20 Uhr in der Tube mit 10 Songs von Tenek verwöhnt. Mit Titeln wie Belive in something, High above, Another day oder Submission bewiesen sie eine gute Songauswahl und einen reprĂ€sentativer Querschnitt um sich ein evtl. sogar erstes Bild von Tenek machen zu können, die mittlerweile auf zwei Alben und acht Singles / EP’s zurĂŒck schauen können. In den 45 Minuten zeigten sie uns kraftvoll geladenen Synthie mit Achtziger EinflĂŒssen, hörbar, tanzbar und Musik die einfach Spaß macht! Auch wenn es zu dieser Zeit noch recht ĂŒbersichtlich in der „Röhre“ war, war die Stimmung im Publikum gut. Das Duo hatte mindestens genau so viel Spaß und konnte das Publikum ohne weiteres zum Mitmachen animieren. Tenek haben mich voll und ganz ĂŒberzeugt und ich kann sie nur wĂ€rmstens empfehlen.

Um Punkt 21 folgte der Hauptact, der in Sachen Electro/ Synthie-Pop seit 25 Jahren unterwegs und nach wie vor eine Institution weltweit ist. De/Vision – ursprĂŒnglich im Juli 1988 in Bensheim von Thomas Adam, Stefan Blender, Steffen Keth und Markus Ganßert gegrĂŒndet. 1991 verließ Stefan Blender die Band, 2000 folgte ihm dann auch Markus Ganßert. Thomas Adam und Steffen Keth beschlossen von da an als Duo allein weiterzumachen. Eine gute Entscheidung wie sich zeigte. Seit Jahren kreieren sie OhrwĂŒrmer und TanzflĂ€chenfĂŒller am laufenden Band. Mittlerweile schauen De/ Vision auf unzĂ€hlige Alben, EP’s, Singles und sonstige Veröffentlichungen zurĂŒck.
Auf der BĂŒhne fanden wir drei VideoleinwĂ€nde vor auf die abwechselnd Bilder und Texte projiziert wurden. Davor Thomas Adam und Steffen Keth, verstĂ€rkt durch einen Live-Schlagzeuger. Die Tube fĂŒllte sich zusehends und die Stimmung war direkt von Anfang an bombig. 25 Jahre und kein bisschen leise, geschweige denn Verlust des Charismas. Steffen fegte ĂŒber die BĂŒhne. Es wurde mitgesungen, geklatscht und getanzt. Und spĂ€testens bei Klassikern wie Blue Moon, Strange Affektion und Try to forget machte auch der letzte Stillsteher mit und ließ sich von der Masse mitziehen. Synthie Pop vom Feinsten, mal kraftvoll und rhythmisch und mal ruhig und melancholisch. De/Vision haben ein mehr als gelungenes Best Of Konzert mit vielen bekannten Songs und einer Mörderstimmung abgeliefert. Eine Band die immer noch Spaß an der „Arbeit“ hat. Eine gelungene Mischung aus Erinnerungen und Musik.

Schade fand ich persönlich nur, dass der Sound an der BĂŒhne gut war, aber da gab es kaum Sauerstoff. Und je weiter man nach hinten rĂŒckte, um so besser wurde zwar die Luft, aber umso schlechter wurde der Klang. Aber ansonsten alles in Allem, ein gelungener Abend, klasse Musik und viele alte Erinnerungen 
. Was will man mehr?!


Setlist De/Vision:

01. The day before yesterday
02. Dinner without grace
03. Blue Moon
04. Strange affection
05. Miss you more
06. What’s love all about
07. Ride on a star
08. Remember
09. I’m not dreaming of you
10. Unputdownable
11. Binary Soldier
12. Brother in Arms
13. Subtronic
14. Heart shaped tumor
15. Bipolar
16. I regret
17. Rage
18. Time to be alive
19. Try to forget
20. Still unknown
21. Love will find a way
22. Endlose TrÀume
23. Your hands on my skin
24. Uncaring machine
25. Flavour if the week.

De/Vision:

Tenek:

Autorin: Andrea Supp
Fotos: Martina Peitz

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