REA GARVEY, NICK HOWARD & RYAN SHERIDAN – Oberhausen, Turbinenhalle (02.02.2013)

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Am Samstag, den 02. Februar 2013 war Rea Garvey zu Gast in der Turbinenhalle in Oberhausen und hatte neben seinem offiziellen Supportact Ryan Sheridan noch weitere ├ťberraschungen mit im Gep├Ąck.

Doch alles der Reihe nach, denn der erste K├╝nstler des Abends war Ryan Sheridan aus Irland. Der Songschreiber, S├Ąnger und Gitarrist hatte sich mit Artur Graczyk aus Polen einen Cajon-Spieler aus seiner alten Band zur Unterst├╝tzung auf die B├╝hne geholt. P├╝nktlich um Acht begannen die beiden ihr Set und Ryan begr├╝├čte die schon sehr zahlreich anwesenden Oberhausener sogar auf Deutsch.

Schon nach den ersten T├Ânen waren die Oberhausener Fans begeistert und klatschten eifrig mit, denn die eing├Ąngigen Melodien und die passende Stimme luden f├Ârmlich dazu ein. Obwohl durch den Mikrofonst├Ąnder meistens an einen Platz gebunden versuchte Ryan m├Âglichst viel Bewegung und Action in seine Performance einzubringen. Er nutzte jede gesangsfreie Minute um auf der B├╝hne umherzulaufen und den Fans in der ersten Reihe so nah wie m├Âglich zu kommen.

Mit The Dreamer spielte Ryan einen seiner bisher gr├Â├čten Hits, welcher durch eine Heineken Werbung Bekanntheit erlangte und auch beim Publikum gut ankam. Das The White Stripes Cover Seven Nation Army und Jigsaw waren der Abschluss eines wirklich guten Supportgigs, von einem Musiker, welchen man durchaus im Auge behalten sollte.

Setlist Ryan Sheridan:
01. Stand Up Tall
02. Take It All Back
03. The Dreamer
04. Endless Road
05. Seven Nation Army (The White Stripes Cover)
06. Jigsaw

Die erste ├ťberraschung des Abends war Nick Howard, welcher direkt nach dem Auftritt von Ryan und Artur an der Reihe war. W├Ąhrend die B├╝hne f├╝r Rea Garvey umgebaut wurde betrat der Sieger der zweiten The Voice Of Germany Staffel den Treppenabsatz im vorderen Drittel des Publikums, um die Wartezeit auf seinen Coach aus der Castingshow zu vers├╝├čen.

Es war eine naturgem├Ą├č minimalistische Performance, denn auf dem kleinen Absatz, von nur einem Spot konstant beleuchtet, musste Nick nur durch seinen Gesang ├╝berzeugen. Dies gelang ihm w├Ąhrend des aus nur drei oder vier Songs bestehenden Auftritts jedoch, denn die Fans waren begeistert und sichtlich erfreut ihn als unangek├╝ndigten ├ťberraschungsgast zu sehen. Schade dass man ihm nicht die M├Âglichkeit gegeben hat als richtiger Supportact auf der richtigen B├╝hne ein paar mehr Songs zu spielen.

W├Ąhrend des Auftritts von Nick Howard wurde die B├╝hne f├╝r Rea Garvey vorbereitet, sodass es nach Nick zu keiner langen Wartepause kam. Kurz vor 21:00 Uhr war es dann soweit und das Saallicht ging aus und der Ire Raymond Michael "Rea" Garvey betrat mit seiner Band die Oberhausener B├╝hne. Diese war jedoch noch verh├Ąngt, sodass w├Ąhrend Rise Before You Fall das Treiben auf der B├╝hne nur schemenhaft zu erkennen war. Dieser Umstand hielt das Publikum jedoch nicht davon ab beim Erscheinen von Reas Umrissen Jubelschreie von sich zu geben.

Die Oberhausener Turbinenhalle war proppenvoll und von acht bis 60 Jahren waren Menschen im Publikum zu finden (vermutlich reichte das Spektrum sogar noch weiter), die den ehemaligen Frontmann der deutschen Rockband Reamonn euphorisch feierten. Der Gro├čteil der Anwesenden war weiblich, so wunderte es auch niemanden, dass der Jubel gro├č war, als sich Rea gleich zu Beginn seines Auftrittes seiner Jacke entledigte.

W├Ąhrend das Publikum vorne begeistert feierte, mischte sich bei einigen Leuten in den hinteren Bereichen der Halle auch Frust hinzu, denn die Oberhausener Turbinenhalle war ausverkauft (3.500 Personen) und auch der hintere T-Club war f├╝r die Besucher ge├Âffnet. Diejenigen die in dem vorderen Teil der Halle keinen Platz mehr bekommen hatten, mussten mit dem T-Club und dem extrem schlechten Blick auf die B├╝hne Vorlieb nehmen.

Auf diversen Aush├Ąngen in der Halle und am Eingang wurde eine DVD-Aufzeichnung angek├╝ndigt. Da ich in der Halle jedoch keine Kamera gesehen habe, bin ich noch ein wenig unschl├╝ssig, was die Verantwortlichen mit diesen Zetteln bezwecken wollten.

Nun aber zur├╝ck zum Wesentlichen: Der Musik und der Performance von Rea Garvey, dem Mann der Stunde. Durch sein nat├╝rliches Auftreten und seine charmante Art schaffte es der Ire schnell das Publikum f├╝r sich zu gewinnen und die anwesenden Besucher zum Mitsingen zu bewegen. Die Stimmung war ausgelassen und riss einen regelrecht mit, auch wenn man pers├Ânlich nicht der gr├Â├čte Kenner/Fan von Reas Musik ist.

Als kleines Extra hat Rea f├╝r die Songs Feeling Good und Plain sailing Stefanie Heinzmann als Gasts├Ąngerin im Gep├Ąck gehabt, was bei den Oberhausener Fans gut ankam. Die Stimmung war zu diesem Punkt aber schon derart euphorisch, dass das Publikum so oder so alles abgefeiert h├Ątte, was auch nur in geringem Zusammenhang zu Rea stand. So oder so muss man sagen, dass Rea alles richtig gemacht hatte, denn die Zuschauer waren begeistert und fra├čen ihm f├Ârmlich aus der Hand.

Obwohl viele Fans sicher den ein oder anderen Song aus der Reamonn Phase vermisst hatten, kann der Abend durch und durch als Erfolg verbucht werden (zumindest f├╝r die Leute die etwas sehen konnten) und es w├╝rde mich nicht wundern, wenn der ein oder andere Fan auch am n├Ąchsten Tag in derselben Halle demselben Musiker zugejubelt hat, denn Rea Garvey gab am Sonntag direkt noch ein Zusatzkonzert in Oberhausen (ebenfalls mit 3.500 Leuten ausverkauft).

Setlist Rea Garvey:
01. Rise Before You Fall
02. Wild Love
03. Sorry Days
04. Life up ahead
05. Colour Me In
06. Through the Eyes of a Child
07. Feeling Good (mit Stefanie Heinzmann)
08. Plain sailing (mit Stefanie Heinzmann)
09. Can’t Stand the Silence
10. Follow your heart
11. Heart of an Enemy
12. Hole in My Heart
13. I am
14. Love Someone
15. How I Used to Be
16. Save a Life
17. End of the Show

Bilder des Konzerts befinden sich in unserer Konzertfotos Sektion (Bildkommentare sind durch Anklicken der Sprechblase m├Âglich) oder direkt durch Anklicken der Fotos

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