DONOTS & THE DURANGO RIOT – D├╝sseldorf, Stahlwerk (20.12.2012)

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Am 20.12.2012 ging es nach D├╝sseldorf zum Stahlwerk, wo die Donots mit ihrem aktuellen Album Wake the Dogs auf dem Programm standen. Nachdem die Jungs am 15.12.2012 ein Wahnsinnskonzert in M├╝nster abgeliefert hatten, durfte man mit Freude auf das Folgende gespannt sein. Und es sei nicht zu viel verraten, wenn man sagt, dass es gro├čartig wurde. Die Halle war zwar nicht restlos gef├╝llt, aber dennoch fehlte nicht viel um vom Ausverkauf zu sprechen.

Als Support waren The Durango Riot geladen. Die 4 Schweden begannen den Abend p├╝nktlich um 20:00 Uhr. Gegr├╝ndet wurde die Band 2005 und spielt seitdem mit der Besetzung: Fred Andersson (Gesang, Gitarre), Jacob Martinsson (Gitarre), Hakan Ficks (Bass) und Erik Sj├Âkvist (Schlagzeug). 2007 kam ihr Deb├╝t Album Telemission auf den Markt und sahnte sehr positive Kritik ab. Dennoch verstummte es um die Band sehr schnell wieder und ihre Konzerte kamen ├╝ber die skandinavischen Grenzen nicht hinaus. Erst mit ihrem 2. Album Backwards Over Midnight 2011/12 wurden sie von gro├čen Bands als Support eingesetzt und standen europaweit auf den B├╝hnen. Ihre Musik ist eine Mischung aus Rock, Punk und Alternative. Jedenfalls kam die Band auch in D├╝sseldorf sehr gut an und nach einem 40 Min├╝tigen Set gab es eine Menge Applaus. Ich denke, wir werden noch einiges von den Vieren zu h├Âren bekommen.

Um 21:10 Uhr war es dann soweit, die Donots st├╝rmten die B├╝hne und das Publikum begr├╝├čte sie jubelnd. Die 5 Musiker sind: Ingo Knollmann (Gesang), Guido Knollmann (Gitarre), Alex Siebenbiedel (Gitarre), Jan-Dirk Poggemann (Bass) und Eike Herwig (Schlagzeug). Schon mit dem ersten Song Calling wurde die Band gefeiert wie man es nicht oft erlebt. Trotz der vollen Halle wurde getanzt, gepogt und immer wieder fanden Circle-Runs nach der Aufforderung von S├Ąnger Ingo statt. Bei Come Away With Me gingen alle in die Hocke um dann schlagartig nach oben zu springen. Ein sch├Ânes Animationsprogramm f├╝r die Zuschauer. Einige hatten auch noch die ausgebrannten Leuchtst├Ąbe von dem Konzert in M├╝nster mit, die der Band dann flugtechnisch zur Verf├╝gung gestellt wurden. Ingo lachte und sagte, dass sie die Dinger auch ruhig behalten k├Ânnten. Das Konzert machte einfach nur Spa├č. Die Donots sind eine sehr gute Live-Band, bei der man sich jedes Konzert anschauen kann, ohne dass es jemals langweilig w├╝rde.

Irgendwann meinte Ingo, dass er Lust auf ein Bier habe, aber es ja keine Bedienung g├Ąbe. Daraufhin lie├č er sich auf den H├Ąnden des Publikums zur Bar tragen um sich dort dann mit einem solchen Getr├Ąnk versorgt wieder zur B├╝hne zur├╝ckbringen zu lassen und dass ohne etwas zu versch├╝tten- Respekt! Es wurde ausgelassen gefeiert, und damit meine ich sowohl die Konzertbesucher als auch die Band selbst. Schlagzeuger Eike bekam in D├╝sseldorf sein Fett weg, indem man es sich nicht nehmen lassen wollte, seinen Wohnort K├Âln preis zu geben.

Bei der ersten Zugabe setzte sich das Publikum und Ingo sowie Bruder und Gitarrist Guido kamen in die Mitte um dort eine Akustikversion von The Years Gone By zu spielen. So sch├Ân und ruhig es auch war, es folgte mit WeÔÇÖre Not Gonna Take It ein echter Smasher, bei dem dann alle wieder auf der B├╝hne standen. Alle bis auf Ingo, der sich bei dem Song einfach mal auf die H├Ąnde und Schultern der ersten Reihen stellte. Ein toller Anblick, wenn man nicht gerade einer derjenigen war, die ihn halten mussten.

Als letztes Lied hatten sich die Donots So Long aufgehoben und sorgten f├╝r einen tollen Abschluss. Wer nach dem Konzert nicht k.o., verschwitzt oder zumindest heiser war, war einfach nicht anwesend. Um kurz vor elf verabschiedeten sich die Donots dann mit den Worten ÔÇ×Macht euch keine Sorge, die Welt wird nicht untergehen, da Rosenstolz sich getrennt habenÔÇť und bedankten sich bei den Besuchern f├╝r die Unterst├╝tzung bei 18 Jahre Bandbestehen und das tolle Konzert.

Setlist:
01. Calling
02. Pick Up the Pieces
03. You Got It
04. Wake The Dogs
05. To Hell With Love
06. Come Away With Me
07. Hello Knife
08. High and Dry
09. Superhero
10. Today
11. Duck and Cover
12. This Is Not a Drill
13. We Got The Noise
14. YouÔÇÖre So Yesterday
15. Control
16. Solid Gold
17. Stop the Clocks
18. Whatever Happened To The 80s
19. Dead Man Walking
20. The Years Gone By (akustik) (Z)
21. WeÔÇÖre Not Gonna Take It (Z)
22. So Long (Z)

Bilder des Konzerts befinden sich in unserer Konzertfotos Sektion (Bildkommentare sind durch Anklicken der Sprechblase m├Âglich) oder direkt durch Anklicken der Fotos

Donots:

The Durango Riot:

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