Nocturnal Culture Night (NCN) 2012 – Deutzen, Kulturpark (07.-09.09.2012)

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Im Jahre 2005 fand im Kulturpark Deutzen das erste NCN Festival statt. Damals gab es an 2 Tagen 10 Bands zu sehen. Dieses Jahr – zum 7. NCN Festival – waren es bereits rund 40 Bands und KĂŒnstler an 3 Tagen. Das Festival ist gewachsen und bot in diesem Jahr rund 1.500 GĂ€sten ein umfassendes Programm. Neben den Konzerten gab es noch Modenschauen, Lesungen und Stummfilme. Weiterhin gab es viele VerkaufsstĂ€nde mit CDs, T-Shirts und Accessoires. FĂŒr das leibliche Wohl war auch auf verschiedenste Art und Weise gesorgt. Das Wetter war ideal fĂŒr ein Open Air Festival – Sonnenschein bei angenehmen 23 -25 Grad.

Freitag, den 07.09.2012:

Am Freitag trafen bereits am Nachmittag eine große Anzahl Besucher auf dem FestivalgelĂ€nde ein. Viele GĂ€ste warteten am Einlass, aber es ging zĂŒgig voran. Das Festival startete pĂŒnktlich um 17:40 Uhr. ZunĂ€chst spielten die Bands Coinside und Maerzfeld.

Auf der kleinen BĂŒhne ging es dann weiter mit der deutsche Dark-Electro-Formation Dance Or Die. Die Band hatte in den frĂŒhen 90er Jahren einige Clubhits, u.a. Dance Or Die, Psychoburbia und Time Zero. Das erste, selbst betitelte Mini-Album erschien beim Plattenlabel Machinery, welches in den 90er einigen Bands den Weg in die Zukunft bereitete. Nach 10 Jahren Pause erschien letztes Jahr ihr 6. Album Nostradamnation. Der Auftritt war fĂŒr viele GĂ€ste ein Highlight, da die Band in den letzten Jahren nur wenige Live-Auftritte hatte. In 40 Minuten begeisterten sie mit bekannten Clubhits und auch mit neuen Titeln des letzten Albums.

Die Elektro-Rock-Band A Life Divided wurde 2003 gegrĂŒndet und hat insgesamt 3 Alben veröffentlicht, zuletzt Passenger (2011). Bei ihren Live-Auftritten schafft es die Band, ihre Fans sofort in den Bann zu ziehen. Auch auf dem NCN kamen viele Fans zur großen BĂŒhne, um A Life Divided hautnah zu erleben.

Die englische Gothic-Rock-Band Nosferatu wurde 1988 von Damien DeVille, Vlad Janicek, and Sapphire Aurora gegrĂŒndet. Im Laufe der Jahre gab es zahlreiche Umbesetzungen. Ihre Alben und Singles wurden insgesamt ĂŒber 100.000-mal verkauft und machte die Band zu einer der erfolgreichsten Gothic-Bands der 2. Generation. Zuletzt erschien 2011 das Album Wonderland. Mittlerweile war es etwas dunkler auf der kleinen BĂŒhne geworden. Nosferatu prĂ€sentierten zahlreiche Songs aus ihrer langen Bandgeschichte. Auch hier drĂ€ngten sich die Fans dicht an die BĂŒhne, um die Band zu genießen.

Gegen 20:30 Uhr ging es auf der großen BĂŒhne mit Eric Fish. Bekannt wurde Eric Fish als Frontmann von Subway To Sally. Außergewöhnlich fĂŒr das NCN war Eric Fish allemal, da hier zwischen den vielen Elektro-Bands eine Akustik-Show dargeboten wurde. Aber auch hierfĂŒr gab es eine Fangemeinde, die der Musik ohne Synthesizer und Schlagzeug entspannt zuhörte.

Eine Stunde spĂ€ter ging es auf der kleinen BĂŒhne weiter mit der deutschen Elektro-Band Orange Sector. Bereits 1992 wurde das Duo von Lars Felker und Martin Bodewell gegrĂŒndet. Die ersten Alben erschienen beim legendĂ€ren Label Zoth Ommog und machte die Band durch zahlreiche SamplerbeitrĂ€ge bekannt. Bis 1997 erschienen einige Alben, u.a. Faith und Flashback. Nach jahrelanger Schaffenspause vereinigte sich die Band 2006 wieder und veröffentlicht 2007 das Album Profound. Gleich von Anfang an hieß es: Tanzen zu gutem altem Electro.

Die letzte Band am Freitag waren KMFDM. Die Hamburger Industrial-Pioniere sind seit mehr als 25 Jahren unterwegs. Mit ihrem typischen Sound und politischen Texten begeistern sie seit Jahren Fans sowohl aus dem Electro-Sektor als auch der Heavy Metal Szene. Mit mehr als 15 Studioalben können KMFDM auf ein gewaltiges Musik-Repertoire zurĂŒckblicken.
FĂŒr die Show auf dem NCN gab es bei der Band ein verĂ€ndertes Line-Up. Lediglich Sascha Konietzko und Lucia Cifarelli waren von der sonst bekannten Besetzung ĂŒbrig. Der Rest wurde mit Gastmusikern besetzt. Dies beeintrĂ€chtigte die Show jedoch nicht im Geringsten. Gleich die ersten Songs Krank und Amnesia, beide vom aktuellen Album WTF?!, brachten das Publikum zum rocken. Fast 90 Minuten spielten KMFDM und ließen keine Zeit fĂŒr eine Pause. Mit den Songs WWIII und D.I.Y verabschiedeten sich KMFDM von den begeisterten Fans und wir freuten uns auf die beiden noch kommenden Tage.

Samstag, den 08.09.2012:

Den Start machte am 2. Tag die Band Opusculum. Die Electro-Band wurde 2008 gegrĂŒndet. Veröffentlicht wurden bis jetzt eine Single und das Album Abschied & Wiedergeburt. Besondere Kennzeichen der Band sind weibliche Vocals, sozialkritische Texte und nicht zuletzt auch die BauchtĂ€nzerin, welche die musikalische Stimmung noch unterstreichen soll. FĂŒr viele Besucher war es jedoch noch zu frĂŒh am Tag, so dass sich nur wenige GĂ€ste bei der BĂŒhne einfanden.


Versus
wurde 2001 gegrĂŒndet. Die Band selbst legt Wert auf vielschichtige Musik, die durch Gitarreneinsatz und experimentelle Beats gekennzeichnet ist. Mittlerweile fĂŒllte sich das FestivalgelĂ€nde. Einige GĂ€ste saßen bereits auf den BĂ€nken und lauschten den melodischen KlĂ€ngen von Versus.

Das Duo Fernthal spielte anschließend auf der kleinen BĂŒhne. Auch bei Fernthal stehen experimentelle Elemente im Vordergrund. Somit ist die Musik nicht klar einzuordnen und bewegt sich irgendwo zwischen melodischem Dark Rock, Electropop und 80er-Wave. Letztes Jahr erschien das erste Album Universal Lover. Einige neugierige Fans standen vor der kleinen BĂŒhne. FĂŒr die Mehrzahl war es vermutlich immer noch zu zeitig.

Bei The Wars, der nĂ€chsten Band auf der großen BĂŒhne, könnte man meinen, wieder in den 80er Jahren zu sein. Typisch fĂŒr sie der klassische New Wave Sound, der zudem noch mit Post Punk Elementen kombiniert wird. Die Band existiert seit 2008 und bot den Fans eine musikalische Reise in die Vergangenheit.


Principe Valiente
kommen aus Schweden. Die Band wurde 2005 gegrĂŒndet. 2007 veröffentlichten sie ihre erste EP. Letztes Jahr folgte dann das Album Principe Valiente. Der dĂŒstere Pop mit eingĂ€ngigen Melodien kam gut bei den GĂ€sten an.

Die Gothic-Rock-Band Age Of Heaven aus Leipzig wurde 1991 gegrĂŒndet. Sie eröffneten 1992 das erste Wave Gotik Treffen. Musikalisch inspiriert wurde die Band von The Sisters of Mercy und Fields of the Nephilim. Viele Fans nutzten die Gelegenheit, sich diese Show anzuschauen. Das Wetter war schön und die SitzplĂ€tze waren gut gefĂŒllt.

Gegen 15:10 Uhr wurde es dann sehr voll vor der kleinen BĂŒhne. Das deutsche Electro-Trio Eisenfunk stand nun auf dem Programm. ZunĂ€chst also Soloprojekt im Jahre 2006 gegrĂŒndet, wuchs Eisenfunk schnell zum Trio. Die Band kombiniert harte Industrial Beats mit vielen Noise Elementen und sehr einfach gehaltenen Melodien. In ihrer Show prĂ€sentierten Eisenfunk durchweg clubtaugliche Songs, zu denen getanzt werden konnte.

Elektronisch ging es auch auf der großen BĂŒhne weiter. Die Electro-Pop-Band Nova-Spes wurde 1999 zunĂ€chst unter dem Namen Esperance gegrĂŒndet. 1 Jahr spĂ€ter erfolgte die Umbenennung. Das aktuelle Album Leben ist Krieg ist pĂŒnktlich zum NCN erschienen. Große Banner auf der BĂŒhne verweisen auf das neue Album. Das Publikum blieb hier noch zurĂŒckhaltend und noch auf den BĂ€nken sitzen.

Auf der KulturbĂŒhne wurde es nun Zeit fĂŒr die erste Modenschau. Modedesignerin Verena Dietzel prĂ€sentierte Kreationen ihrer Linie V-Couture. Die vorgestellten StĂŒcke bestanden aus hochwertigen Materialien wie Seide oder Spitze.

Gleich im Anschluss prĂ€sentierte sich die Stuttgarter Dark-Wave-Band Fliehende StĂŒrme, welche 1983 gegrĂŒndet wurde und aus der Punk-Band Chaos Z hervorging. Verschiedene EinflĂŒsse aus Dark Wave und Punk kennzeichnen den Stil von Fliehende StĂŒrme. Song wie Spieler, Zwischen Liebe und Blauer Mond begeisterten die Fans.

Und gleich ging es wieder zurĂŒck zur KulturbĂŒhne. Hier erwartete die GĂ€ste nun Modern Cubism, ein Projekt von Jean-Luc de Meyer (Front 242) und Jean-Marc MĂ©lot. GegrĂŒndet wurde das Projekt 2008. UnlĂ€ngst erschien das 2. Album 
tout le firmament autour. Die StĂŒcke von Modern Cubism paaren experimentelle, melodische Musik mit lyrischen Texten. Da die Texte in französich sind, las Jean-Luc de Meyer vor jedem Titel etwas in Deutsch vor, um die Songs dem Publikum nĂ€her zu bringen. Ein gelungener Auftritt in familiĂ€rer AtmosphĂ€re.

Um 17:40 Uhr wurde es auf der großen BĂŒhne Zeit fĂŒr The Beauty Of Gemina. Die Schweizer Dark-Wave-Band wurde 2006 von Michael Sele nach der Auflösung der Band Nuuk gegrĂŒndet. Musikalisch reicht das Spektrum von Dark Rock ĂŒber Metal bis zu elektronischer Musik. Sogar Techno/Trance Elemente werden von der Band verwendet. Es wurde nun schon deutlich voller vor der großen BĂŒhne.

Da Conjure One kurzfristig absagen mussten, stand als nĂ€chstes die Hamburger Band Sono auf dem Programm. Viele Besucher waren begeistert, dass Sono spontan einspringen konnte. Die Band hatte bereits 2008 einen Auftritt beim NCN, gegrĂŒndet wurde sie 2001. Stilistisch bewegt sich die Band zwischen Pop, House und Electro. Dicht gedrĂ€ngt standen viele Besucher vor der BĂŒhne und tanzten zu den eingĂ€ngigen StĂŒcken.

Über das belgische Projekt Suicide Commando braucht man eigentlich gar nicht mehr viel zu sagen. Seit ĂŒber 20 Jahren begeistert Johann van Roy mit seiner Musik ein breites Publikum. Stilistisch verĂ€nderte sich Suicide Commando zwar im letzten Jahrzehnt, dennoch blieben clubtaugliche, tanzbare StĂŒcke im Vordergrund. 2010 gab es schon mal einen Auftritt beim NCN. Das FestivalgelĂ€nde um die HauptbĂŒhne war nun deutlich gefĂŒllt. Johann van Roy startete sofort durch und sorgte dafĂŒr, dass es in der nĂ€chsten Stunde keinen Stillstand gab. Titel wie Hate me, Dein Herz, meine Gier und Die Motherfucker Die durften nicht fehlen. Nach 75 Minuten verabschiedete sich Suicide Commando mit See You In Hell und Hellraiser.

Ganz anders ging es wenig spĂ€ter auf der KulturbĂŒhne weiter. Hier war eher private AtmosphĂ€re angesagt. Die lettische SĂ€ngerin Vic Anselmo prĂ€sentierte dort ihre Akustik-Show. Das Publikum war von der Darbietung total begeistert. Eigentlich sollte die Show nur 30 Minuten dauern, aber durch nicht enden wollende Zugaberufe spielte Vic Anselmo dann doch fast eine Stunde.

Wieder elektronisch ging es auf der kleinen BĂŒhne weiter mit dem belgischen Electro-Industrial-Projekt Dive. Der Platz reichte kaum aus, das Publikum stand nun bis weit nach hinten. Hinter Dive steckt Dirk Ivens, der auch SĂ€nger von Absolute Body Control und von Klinik ist. Sein Soloprojekt Dive existiert seit 1991. Musikalisch schlĂ€gt Dirk Ivens eine andere Richtung ein. Harter, minimalistischer Sound mit ebenfalls knapp gehaltenem Gesang kennzeichnet die Musik von Dive. Mit diesem Stil konnte Dive schon viele Clubhits landen und stellt hier durchaus eine Vorreiterrolle dar. Die BĂŒhne war nun komplett dunkel und es gab lediglich flackerndes Licht von herumstehenden Scheinwerfern. Innerhalb einer Stunde gab es einen guten Querschnitt der bekanntesten StĂŒcke.

Ein langer Tag war nun fast zu Ende. Aber es sollte noch ein weiteres Highlight geben. Das FestivalgelĂ€nde um die große BĂŒhne war nun endgĂŒltig gefĂŒllt. Jetzt wurde es Zeit fĂŒr Peter Hook & The Light. Peter Hook ist GrĂŒndungsmitglied und Bassist der britischen Legende Joy Division. Die Band hat in den letzten 30 Jahren viele Bands geprĂ€gt. Auf dem NCN gab es eine Tribute-Show der Alben Unknown Pleasures und Closer. Titel wie Digital, Disorder und She’s Lost Control begeisterten das Publikum. Gegen 22:45 Uhr endete die grandiose Show mit Love Will Tear Us Apart und Ceromony. Und damit war auch der zweite Tag des NCN vorĂŒber.

Sonntag, den 09.09.2012:

Auch der Sonntag begann wieder zeitig. Den Anfang machten am frĂŒhen Nachmittag Substaat, gefolgt von The Flood und Cronos Titan, bevor es anschließend wieder auf der kleinen BĂŒhne weiterging. Dicht gedrĂ€ngt standen viele Fans vor der kleinen BĂŒhne, um die Show von Rummelsnuff zu erleben, dem Projekt von Roger Baptist. Musikalisch zwischen Elektropunk und modernem Arbeiterlied einzuordnen, prĂ€sentierte Rummelsnuff Seemannslieder im passenden Outfit.

Die italienische KĂŒnstlerin Tying Tiffany trat als nĂ€chstes um 13:30 Uhr auf die große BĂŒhne. Seit 2005 macht sie Musik und hat bis jetzt 4 Alben veröffentlicht. Das aktuelle Album Dark Days White Nights erschien dieses Jahr. Bei der Musik von Tying Tiffany – einer Mischung aus Electro Clash und Gothic Rock – kann man sowohl entspannen als auch tanzen.

Wesentlich rockiger ging es anschließend auf der kleinen BĂŒhne weiter. In Legend ist zwar primĂ€r eine Heavy Metal Band, jedoch steht das Piano bei ihnen im Vordergrund. Dieses hatte die Form einer alten NĂ€hmaschine und war ein echter Blickfang. Seit 2010 haben in Legend 2 Alben veröffentlicht. Sofort brachte die Band die GĂ€ste zum Tanzen.

Als nĂ€chstes stand die australische Band Angelspit auf dem Programm. GegrĂŒndet wurde Angelspit vor 8 Jahren von DestroyX (Amelia Tan) und Zoog (Karl Learmont). Musikalisch lĂ€sst sich die Crossover-Band nicht in eine Schublade pressen. So enthalten ihre StĂŒcke Elemente querbeet von Metal bis Techno. 4 Alben hat die Band bis jetzt veröffentlicht. Weiterhin gibt es noch zahlreiche Remix-Alben. Nur wenige Fans standen vor der BĂŒhne. Aber es wurde ordentlich zu Titeln wie 100% und Vena Cava getanzt.

Die niederlÀndische Band Clan Of Xymox zÀhlte in den 80er Jahren zu den bedeutendsten Vertretern des Dark Wave Umfelds. Insbesondere in den Anfangsjahren haben sie zahlreiche Bands geprÀgt. Stilistisch haben sich Clan Of Xymox mehrfach gewandelt und zahlreiche Alben veröffentlicht. Die Fans tanzten zu Titeln wie Stranger, Love Got Lost und She Did Not Answer.

Die Rockband Pink Turns Blue aus Köln gibt es seit 1985. Stilistisch bewegt sich die Band zwischen Dark Wave und Indie-Rock. Zuletzt erschien 2010 das Album Storm. Zahlreiche Fans standen vor der BĂŒhne und saßen auf den BĂ€nken und genossen die 75 Minuten dauernde Show.

Auch am Sonntag gab es wieder eine Modenschau. Ludwig Lilienthal prĂ€sentierte sein Label SchnĂŒrmotte. Verschiedene Kreationen, hauptsĂ€chlich Steampunk und Outfits mit Korsetts wurden nun auf der KulturbĂŒhne prĂ€sentiert.

Gegen 19:00 Uhr wurde es auf der kleinen BĂŒhne Zeit fĂŒr die deutsche Band Agonoize. Das Electro-Trio von Chris L, Mike Johnson und Oliver Senger existiert seit 2002. Zahlreiche Clubhits haben Agonoize bis jetzt abgeliefert. Dieses Jahr erschien ihre aktuelle Single Wahre Liebe. Ihre Texte sind vorwiegend deutsch und provokativ. Die BĂŒhnenshows ebenso. Auch dieses Mal sollte nicht mit Kunstblut gespart werden. Dicht gedrĂ€ngt standen viele Fans vor der kleinen BĂŒhne. Gleich zu Beginn konnte getanzt werden. In 80 Minuten spielten Agonoize eine breite Palette ihrer Songs, u.a. Gottlos, Femme Fatale und Bis das Blut gefriert.

Um 20:25 Uhr trat dann auch schon die letzte Band des NCN Festivals 2012 auf die BĂŒhne: S.P.O.C.K. Die schwedische Synthie-Pop Band beschĂ€ftigt sich in ihren Songs hauptsĂ€chlich mit Science Fiction, insbesondere Star Trek. Ihr bekanntester Clubhit war Never Trust a Klingon. Das letzte Album der Band ist 2001 erschienen. Live war das schwedische Trio aber auch in den letzten Jahren immer noch unterwegs. Auch auf dem NCN Festival 2008 hatten S.P.O.C.K bereits einen Auftritt. Auch jetzt war das FestivalgelĂ€nde wieder ordentlich gefĂŒllt. S.P.O.C.K verbreiteten in den kommenden 90 Minuten eine tolle Stimmung. Die Besucher tanzten zu Songs wie Astrogirl, Not Human oder Dr. McCoy.

Die Nocturnal Culture Night 2012 war wieder einmal ein gelungenes Festival im SpĂ€tsommer. Die familiĂ€re AtmosphĂ€re und Auftritte ohne Überschneidungen bleiben auch weiterhin das AushĂ€ngeschild des Festivals. Auch nĂ€chstes Jahr wird es wieder ein NCN Festival geben. Auf ein interessantes Line-Up darf man schon gespannt sein, bisher wurden u.a. Haujobb, Autodafeh, Frozen Plasma und Heimataerde bestĂ€tigt!

Wir haben fĂŒr euch Galerien mit Bildern des Festivals zusammengestellt, die ihr hier oder durch Anklicken der Bilder erreichen könnt:

Galerie NCN Festival 2012 – Freitag, den 07.09.2012
Galerie NCN Festival 2012 – Samstag, den 08.09.2012
Galerie NCN Festival 2012 – Sonntag, den 09.09.2012

Autor & Fotos: Thomas Bunge

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