Fourever – Solitarium

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Fourever – Solitarium

In Schweden können auch die Mädels rocken. Seit dem Jahre 2000 ist das Geschwisterpaar Mia und Nina Moilanen zusammen mit zwei Freundinnen dem 80er Old School Metal auf der Spur. Vor sechs Jahren erschien die erste EP der harten Girls- 2012 legen Fourever ihr Debütalbum „Solitarium“ auf den Tisch.

Nach einer kleinen Verzögerung werden die unklaren Töne im Opener „Shout! Shout My Name“ von sauberen Instrumenten beiseite geschubst und eine klare Gitarrenfront bahnt sich den Weg in die Metal Welt. Sägende Saiten und ein treibendes Schlagzeug sind von nun an der fokussierende Punkt auf „Solitarium“. Die helle weibliche Stimme von Mia Moilanen kämpft sich gegen die schroffen Beats in melodiösen Linien durch die Songs. Von hier an ist das Muster für den Erstling der Skandinavierinnen entworfen. Die angestaubten Klänge der Stretch Jeans und Head bangenden Lebenszeit wirkt aufgewärmt und auf Dauer einschienig gespielt. Zwischen den eisernen Tracks reihen sich mildere Gitarren mit akustischem Finger, die es wie in „Come With Me“ etwa nicht ganz zur Ballade schaffen, weil sie immer wieder von einem groben Gitarrenguss begleitet werden. Diese zarten Aussetzer bleiben auf „Solitarium“ nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Der Rest ist Geschichte die vor 30 Jahren schon von vielen anderen Melodic-Metal Bands geschrieben wurde. Aber wer sich von alten Gewohnheiten nicht loseisen kann, findet mit Fourever etwas Vertrautes für die Ewigkeit.

Tracklist:
01. Shout! Shout My Name
02. I´m Sorry
03. Me, Myself And I
04. Solitary (Never Meant To Be)
05. Come With Me
06. Stand Alone
07. Left Behind
08. Dementia Praecox
09. Day After Day
10. No More

Autorin: Martina Peitz

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