Florence + the Maschine – Ceremonials

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Nach dem DebĂŒtalbum „Lungs“, das am 06. Juni. 2009 erschien, prĂ€sentiert Florence + the Maschine seit dem 28. Oktober das zweite Album „Ceremonials“.

Schon das Cover zeigt eine Vielschichtigkeit, die sich auch in der Musik widerspiegelt. Gleich von Beginn an, hat man das GefĂŒhl, in Florences Welt einzutauchen. Sie packt einen, zieht einen mit in wilde KlĂ€nge von Höhen und Tiefen und lĂ€dt ein zu verweilen in einer pompösen Mischung aus Emotionen und sphĂ€risch anmutenden Musikeinlagen.

Eine CD, die trĂ€gt und etwas zu erzĂ€hlen hat. So erlebt man als Zuhörer eine Stimme, die von sanft zu kraftvoll und von weich zu laut springt. Eine schier selbstverstĂ€ndliche Leichtigkeit, die sich darin ausdrĂŒckt, zieht einen einfach mit.

Es dĂŒrfte, wie schon bei der ersten CD, schwer fallen, die englische Band einem eindeutigen Genre zuzuordnen. Doch gerade das Experimentelle und Unbefangene macht, denke ich, auch genau den Reiz dieser Band aus.

„Shake It Out“ war mir von Anfang an im Ohr, einfach durch die Art und Weise wie Stimme und Musik kombiniert wurden. Ebenso „Never Let Me Go“, dessen tiefer Text von der ausdrucksstarken Stimme unterstĂŒtzt wird. Fast malerisch wirken die Elemente Text, Musik und Stimme hier.

Alles in allem eine gelungene zweite Runde. Die sich sehen und vor allem hören lassen kann und dabei beim ersten Hören noch nicht alles Preis gibt. Sicherlich aber auch eine CD auf die man sich einlassen muss, da sie so erst die volle Wirkung entfaltet.

Tracklist:
01. Only If For A Night
02. Shake It Out
03. What The Water Gave Me
04. Never Let Me Go
05. Breaking Down
06. Lover To Lover
07. No Light, No Light
08. Seven Devils
09. Heartlines
10. Spectrum
11. All This And Heaven Too
12. Leave My Body

Die CD ist auch als Limited Edition mit zwei CD’s erhĂ€ltlich.

Bewertung: 8,5 von 10 Punkten

Autorin: Stephanie Brockhaus

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