CASTLE ROCK 2011 Tag 1 – M├╝lheim an der Ruhr, Schloss Broich (01.07.2011)

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Bereits seit dem Jahre 2000 hat die Stadt M├╝lheim an der Ruhr im sch├Ânen Schlosshof des Schlosses Broich ein kleines aber feines Festival etabliert, dass sich die Aussage ÔÇ×Ein Festival von Fans f├╝r FansÔÇť ganz gro├č auf die Fahnen geschrieben hat. Auch 2011 fand es zum mittlerweile 12. Mal am ersten Juliwochenende statt und es konnten wieder einige interessante Acts aufgeboten werden.


Leichenwetter

Bei leichtem Nieselregen er├Âffneten die Iserlohner Gothic-Metaller von Leichenwetter das 12. Castle Rock Festival im altehrw├╝rdigen Schloss Broich. W├Ąhrend des 40-min├╝tigen Auftritts zeigte sich der von S├Ąnger Numen beschworene Wettergott gn├Ądig und brachte Band und Besuchern sogar ein wenig Sonnenschein. Auf der B├╝hne bereitete Gitarrist Dawe sein Instrument allerdings Probleme, sodass der eingeplante letzte Song kurzerhand getauscht werden musste und die Band mit dem Falco Cover ÔÇ×Out of the darkÔÇť die B├╝hne verlie├č.

Merciful Nuns

Merciful Nuns betraten wenig sp├Ąter eine v├Âllig leere B├╝hne und erinnerten mit ihrem Auftritt und Musikstil stark an die Anfangszeiten des Gothicrock, was auch nicht verwundert, wenn man bedenkt, dass Artaud Seth, S├Ąnger und Kopf der legend├Ąren Band Garden Of Delight war und somit ├╝ber reichlich Erfahrung in diesem Genre verf├╝gt. Der Auftritt kam dann auch recht gut bei den Besuchern an.



End Of Green

F├╝r Zeromancer, die den Auftritt krankheitsbedingt absagen mussten, sprangen End Of Green ein. Organisator Michael Bohnes k├╝ndigte das Stuttgarter Quintett mit den Worten ÔÇťuns ist eine Band abhanden gekommen, der Band ein Festival, also sind sie hierÔÇŁ an. Mit ihrem dunkel-d├╝steren Sound, dem abwechslungsreichen Gesang von Frontmann Michelle Darkness und der anzumerkenden gro├čen Spielfreude waren End of Green ein mehr als w├╝rdiger Ersatz.

Moonspell

Als Headliner des Abends betraten Moonspell bei einsetzender D├Ąmmerung die B├╝hne. Fernando Ribeiro k├╝ndigte direkt zu Beginn ein langes Set an und setzte sp├Ąter noch einen drauf, weil er Lust hatte im Dunkeln zu spielen. Die Portugiesen boten einen Querschnitt durch ihr umfassendes Gesamtwerk und nat├╝rlich durften Klassiker wie ÔÇ×OpiumÔÇť oder ÔÇ×VampiriaÔÇť am Ende des Tages nicht fehlen, den die Band gegen 22:30 Uhr beendete.

Der Bericht zum zweiten Tag und die kompletten Fotosets der aufgetretenen Bands folgen in K├╝rze!

Autor: Christian Reipen
Fotos: Marcus Nathofer

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